Rückkehr zu alter Form

Rückkehr zu alter Form

In enger Abstim­mung mit dem Denk­mal­schutz­amt wird die Schreib­fe­der­fa­brik ihre ursprüng­li­che Gebäu­de­form wie­der zurück­ge­win­nen. Zur Box­ha­ge­ner Stra­ße hin wird das feh­len­de Dach­ge­schoss neu auf­ge­baut, und im hin­te­ren Bereich stellt ein Anbau die Kuba­tur der Fabrik zur Zeit ihrer Ent­ste­hung wie­der her. Durch Kriegs­schä­den ent­stan­de­ne Lücken wer­den auf die­se Wei­se neu gefüllt.

  • Gewer­be-/Bü­ro­räu­me
  • Bestands­ge­bäu­de ca. 6.200 m² BGF
  • Anbau und Dach­auf­sto­ckung: ca. 2.700 m2 BGF
  • 9 Stell­plät­ze in einer Tief­ga­ra­ge
  • Über­dach­te Fahr­rad­stell­plät­ze
  • Bau­zeit: 2019–2021

Alt und Neu nebeneinander – der Anbau vom Innenhof Richtung Weserstraße gesehen

Der Anbau über­nimmt hin­sicht­lich der Anzahl der Geschos­se die Vor­ga­ben des Bestands, erhält jedoch leicht unter­schied­li­che Geschoss­hö­hen und wird auch in sei­ner gesam­ten Höhe leicht dif­fe­rie­ren.

Alt und Neu nebeneinander – der Anbau vom Innenhof Richtung Weserstraße gesehen

Der Anbau über­nimmt hin­sicht­lich der Anzahl der Geschos­se die Vor­ga­ben des Bestands, erhält jedoch leicht unter­schied­li­che Geschoss­hö­hen und wird auch in sei­ner gesam­ten Höhe leicht dif­fe­rie­ren.

Ein zwei­ge­schos­si­ger Gebäu­de­durch­gang soll zwi­schen den unter­schied­li­chen Gebäu­de­hö­hen ver­mit­teln und die bei­den Höfe, die durch den Anbau ent­ste­hen, mit­ein­an­der ver­bin­den. In den neu ent­ste­hen­den Flä­chen soll eben­falls eine gewerb­li­che Nut­zung einziehen.Die exis­tie­ren­de ein­ge­schos­si­ge Hof­be­bau­ung, die bis­lang eine groß­flä­chi­ge Ein­zel­han­dels­flä­che beher­bergt hat, wird zum Teil zurück­ge­baut. Zukünf­tig soll es hier klein­tei­li­ge­re Gewer­be- oder Büro­räu­me geben.

Um das neu zusam­men­ge­füg­te Gebäu­de­en­sem­ble mög­lichst ruhig zu gestal­ten, wird die Archi­tek­tur des Anbaus bewusst schlicht aus­fal­len, ori­en­tiert sich jedoch in ihrer Aus­ge­stal­tung am Bestand. Ein neu­es Kapi­tel in der fast 120jährigen Geschich­te der Schreib­fe­der­fa­brik beginnt.